Notaufnahme

Wir haben 18 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung Zentraler Notaufnahmen. Wir entwickeln Personalkonzepte, klären Fragen des Managements und der Führung, gestalten Prozesse und moderieren die Abstimmung zwischen allen Interessengruppen. Auch bei der baulichen Umgestaltung in Zusammenarbeit mit Architekten haben wir reichlich Erfahrung. Nutzen Sie unsere Expertise und Unterstützung bei der Weiterentwicklung Ihrer ZNA und bei der Verhandlung und Ausgestaltung Ihres Integrierten Notfallzentrums.

Personalplanung für Zentrale Notaufnahme und Integriertes Versorgungszentrum
Personalplanung für Zentrale Notaufnahme und Integriertes Versorgungszentrum
Planung Integrierter Notfallzentren und Optimierungsprojekte für Zentrale Notaufnahmen
Planung Integrierter Notfallzentren und Optimierungsprojekte für Zentrale Notaufnahmen
Spezielle Kommunikationstrainings für Zentrale Notaufnahmen
Spezielle Kommunikationstrainings für Zentrale Notaufnahmen

Warum Zentrale Notaufnahmen notwendig sind

Seit mindestens 20 Jahren wird in Deutschland über die Notfallmedizin und die Zentrale Notaufnahme diskutiert. Der B-GA hat die Zentrale Notaufnahme zum Standard gemacht. Ende der Diskussion? Leider nicht (überall). Die nachfolgende Darstellung macht deutlich, warum Zentrale Notaufnahmen notwendig sind:

Warum Zentrale Notaufnahmen notwendig sind
Die Spezialisierung sämtlicher Disziplinen erfordert einen fachübergreifende notfallmedizinischen Prozess, der der fachspezifischen medizinischen Versorgung vorgeschaltet und mit ihr verzahnt ist.

Eine große Zahl von Patienten kommt ohne ein klares Fachdisziplin-Label in die Notaufnahme. Hier geht es darum, zunächst eine Arbeitsdiagnose zu stellen, auf deren Basis die gezielte Hinzuziehung von Fachdisziplinen erfolgen kann.

Aber auch Patienten, die eine recht offensichtliche Diagnose oder zumindest Fachzuordnung mitbringen, profitieren vom notfallmedizinischen Ansatz: Erstens ist der Facharzt i.d.R. gar nicht vor Ort, sondern im OP oder Funktionsbereich gebunden, weshalb es Aufgabe der Notfallmediziner ist, für eine leidens- und risikoadaptierte Erstversorgung sicherzustellen. Zweitens leisten die Notfallmediziner Hilfestellung bei der fachspezifischen Versorgung und organisieren den gesamten Prozess der klinischen Patientenaufnahme. Drittens profitiert eine große Zahl von fachlich „gelabelten“ Patienten von der erweiterten Perspektive der Notfallmedizin. Das betrifft nicht nur das berühmte Beispiel der Rückenschmerzen, die sich zwei Tage später als Aortenaneurysma entpuppen…

Der Basisprozess der Notfallversorgung wird vielerorts immer noch diskutiert, wenn etwas gefragt wird, wer denn dann die Verantwortung für die Patienten des eigenen (neurologischen, unfallchirurgischen, kardiologischen etc.) Fachgebiets übernehmen würde. Dabei ist die Antwort klar: der Chefarzt / die Chefärztin der Zentralen Notaufnahme verantwortet die notfallmedizinische Versorgung – ebenso wie die Chefs der anderen Abteilung die Versorgung ihrer Patienten*innen verantworten, wenn diese von der ZNA übernommen worden sind.

Prozess der Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme
Basisprozess der Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme

Das bedeutet nicht, dass die Notaufnahme die medizinische Fachkompetenz der Spezialdisziplinen ignorieren würde. Im Gegenteil: Ziel ist es je gerade, die (stabilisierten) Patienten so schnell wie möglich der für sie geeignetsten medizinischen Weiterversorgung zuzuführen. Natürlich wird man die 55jährige Patientin mit STEMI so schnell wie möglich der/dem Kardiologen/in vorstellen. Dabei unterstützt das notfallmedizinische Team die Fachärzte der Abteilungen. Eine große Zahl von Patienten*innen muss jedoch erst vordiagnostiziert werden, bevor überhaupt klar ist, welche Fachdisziplin für die Weiterversorgung am besten geeignet ist – oder ob der/die Patient*in ohne stationären Krankenhausaufenthalt in die ambulante Versorgung entlassen werden kann.

Notfallmedizin erfordert eine intensive Abstimmung zwischen mit allen Kliniken und weiteren Stakeholdern. Als Instrument hierfür sind Service Level Aggreements zwischen Kliniken und ZNA hilfreich, bei deren Entwicklung wir regelmäßig als Berater mitwirken.

Dabei geht es nicht darum, Regeln „ein für allemal“ festzulegen oder medizinisches Grundwissen noch einmal in Checklisten zu verarbeiten: Ziel ist es vielmehr, einen für die Patienten sicheren und reibungslosen Ablauf zwischen Notaufnahme und Abteilungen zu realisieren, der laufend in einem lernenden System weiterentwickelt wird.

INZ – Integrierte Notfallzentren und ZNA – Zentrale Notaufnahme

Als Anfang der 2000er das Thema Zentrale Notaufnahme in den Vordergrund rückte, waren wir bereits mit dabei. Wir haben eine Reihe von Zentralen Notaufnahmen konzipiert und in bestehenden ZNA erfolgreiche Optimierungsprojekte durchgeführt. Im Jahr 2020 stellt sich eine ganz neue Herausforderung: die Einführung von Integrierten Notfallzentren (INZ). Der Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung liegt vor und bietet mannigfaltige Herausforderungen, wie z.B. diese:

  • Was bedeutet „unter fachlicher Leitung der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung“ im konkreten Alltag der ZNA (als stationär orientiertem Bereich des INZ)?
  • Wie erfolgt die Bereitstellung des ärztlichen Personals für die ambulante Versorgung? Hier wird vor allem die Konkretisierung des G-BA bzgl. der fachlichen und personellen Anforderungen an die „ambulante Seite“ des INZ interessant.
  • Wie soll die bauliche Umgestaltung für die Einrichtung des INZ aussehen?
  • Wie kommen die Krankenhäuser an Patienten, die kein INZ betreiben dürfen (ohne interessengeleitete Vorauswahl durch INZ-Häuser)?

Die spannendste Frage wird in der nächsten Zeit jedoch die nach der Anzahl von Integrierten Notfallzentren sein:

„Da nicht alle Krankenhäuser, die am Notfallstufensystem für die stationäre Versorgung teilnehmen, ein INZ erhalten können, sollten insbesondere jene ausgewählt werden, welche die Anforderungen der erweiterten oder umfassenden Stufe der Notfallversorgung erfüllen.“

Wie realistisch ist die im Referentenentwurf geplante Konzentration der Notfallversorgung? Was geschieht, wenn ein erheblicher Teil der bestehenden Zentralen Notaufnahmen kein INZ erhalten?


Wir haben uns mit dieser Frage ausführlich beschäftigt und haben dazu auch einige Antworten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Schon bei den Vertragsverhandlungen zwischen KVen und Kliniken kann es u.U. hilfreich sein, eine unabhängige Moderation durch einen Experten für die Organisation von Notaufnahmen zu nutzen.


Unsere Angebote im Bereich INZ & ZNA

Um Ihnen ein Angebot machen zu können, dass für Ihre Situation und Ihr Anliegen optimal passend ist, führen wir zunächst ein telefonisches Vorgespräch. Dann erhalten Sie ein unverbindliches Angebot, das wir entsprechend Ihren Wünschen weiter anpassen. Im Angebot informieren wir Sie auch über den geschätzten Zeitaufwand und die entsprechenden Kosten.

Sie können uns direkt anrufen, oder zunächst das vorliegende Formular verwenden, um uns mitzuteilen, für welche Leistungen Sie sich unverbindlich interessieren.


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